Myofunktionelle Störungen

Es gibt in der ganzheitlichen Betrachtung des menschlichen Körpers den Grundsatz, dass alle Strukturen des Körpers, die nicht benutzt werden, in ihrer Funktion geschwächt bzw. beeinträchtigt werden. Können nicht behandelte myofunktionelle Störungen, wie beispielsweise eine Mundatmung, Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Oftmals wird erst durch das Verschwinden der Symptome nach einer Therapie klar, dass die myofunktionelle Störung, in diesem Beispiel die Mundatmung, die Ursache der Störung war.

Die myofunktionelle Therapie kann z.B. eine kieferorthopädische Behandlung signifikant unterstützen: ist ein entspannter Lippenschluß vorhanden und die muskuläre Zungenfunktion korrigiert, fördert dies die positive Entwicklung von Zähnen, Kiefer, ganzheitlicher Gesundheit und guter Aussprache. Oft verringert sich auch schon während der myofunktionelle Therapie ein vorhandener Sigmatismus (“Lispeln”) merklich; die Aussprache verbessert sich.

Ihr/e Kieferorthopäde/-in, Ihr/e HNO-Arzt/-Ärtzin, Ihr/ Zahnarzt/-ärztin oder Ihr/e Kinderarzt/-ärztin kann Ihnen als Privatpatient ein Rezept ausstellen, aufgrund dessen wir mit der Therapie beginnen können. Während der Therapie ist eine Mitarbeit der Eltern bzw. Bezugsperson als Co-Therapeut für den Therapieerfolg essentiell.

Wichtig: Je früher eine logopädische Therapie begonnen wird, desto kürzer, erfolgreicher, motivierender und kostensparender wird sie für alle Beteiligten verlaufen!